15.04.2026
kurzes Update mit vielen Wohnzimmerbildern …
Es hat sich leider bestätigt: der kleine Bamboo hat eindeutig Kryptosporidien.

Bei seinem Fliegengewicht wird das sehr schwierig. Aktuell trinkt er noch seine Milch und die Medikamente, das kann aber jederzeit „umschlagen“; er braucht ganz fest gedrückte Daumen.
Die Wohnzimmergruppe (Jaan, Inge, Don, Nepp und Schnuffel) macht derweil das Wohnzimmer durcheinander. Hier wird getobt, gespielt, das Hirschgeweih lautstark bearbeitet:
























Frodo ist leider immer noch überhaupt nicht zugänglich. Seine Medikamente nimmt er nur mit List und Tücke, das macht es dann noch doppelt schwer mit der Versorgung, von der Käfigreinigung mal ganz abgesehen, die muss aber ja auch sein.
Amy und Fridolin nehmen auch täglich ihre Medies, Amy ist nach wie vor eher lethargisch, Florian tobt dagegen ab und an durch den Laufstall.
Die Minitruppe mit Fips, Speedy, Frieda, Fritz und Freddy sind derweil in einen kleinen Laufstall umgezogen und toben da auch schon ordentlich rum. Alleine Freddy und Frieda müssen noch an Gewicht zulegen, sie sind für ihr Alter noch zu leicht. Diese Gruppe bekommt dann wahrscheinlich in ein paar Tagen noch Verstärkung durch „Fluffy“ den Neugang von heute. Bilder der Gruppe und von Fluffy dann im nächsten Blog, sie muss erst mal ankommen, ist noch ziemlich schlapp.
14.04.2026
… und weiter geht es …
Erst mal ein großes Dankeschön für die Geldspende in den Schützenhof an Heinz-Wilhelm für „Florian“
Jetzt wie versprochen, die Neuzugänge Hugo, Freddy und Bamboo
Hugo kam am 12.04.2026 hier an, saß zusammengekauert in einem Blumentopf, weiße Pfotenballen, Flöhe ohne Ende. Ich konnte ihn leider nicht mehr retten. Er hat Blut gepinkelt und verstarb noch in der Nacht. Mach es gut mein Kleiner! Es tut mir so leid!
Freddy erwischte seine Finderin Katja auf der Lönsstraße, als sie zum Einkaufen gehen wollte. Katja, völlig irritiert über dieses Eichhörnchen, ging erst mal einkaufen, vielleicht war Mama ja in der Nähe. Zurück vom Einkauf, hatte sich Freddy zum Nachbarn gesellt. Klar war, da stimmt was nicht. Katja brachte mir Freddy, vielen Dank dafür. Freddy war sofort bester Freund von Sauger und Milch, sehr zuträglich, er hat Hilfe gesucht und bekommt sie jetzt. Mittlerweile ist er in die Gruppe von Fips, Speedy, Fritz und Frieda integriert, die 5 sind auch in einen kleinen Laufstall umgezogen.

Bamboo, aus der Carl-Zuckmeyer-Straße, völlig verklebter Popo, Microhörnchen, 56 g bei ca. 5/6 Wochen. Milch trinkt er gerne. Aber er bringt was mit. Der TA-Besuch ergab nur, dass es keine Giardien, Flagelatten, Kokzidien sind, wir tippen auf unsere geliebten Krypthos, aber, für den Test brauchen wir eine gewissen Menge an Hinterlassenschaften, die haben wir aber noch nicht. Wir müssen abwarten, bis er uns mehr gibt, dann können wir ihn entsprechend behandeln. Er ist wirklich in einem schlimmen Zustand, aber so lange er trinkt, haben wir eine Chance. Er muss täglich mehrere Sitzbäder über sich ergehen lassen, findet er logischerweise nicht so toll, ich auch nicht.

Was gab es noch bei der TA? Amy, Florian und Frodo haben Würmer, werden jetzt entsprechend behandelt, müssen also auch noch im Laufstall ausharren, so können sie nicht in die Wohnzimmergruppe integriert werden. Florian ist dabei noch relativ fit, bei Amy sackt das Gewicht nach unten, sie ist sehr inaktiv, da fressen die Würmer ordentlich mit. Frodo ist auch aktiv, leider zu aggressiv aktiv, sitzt aktuell immer noch in Einzelhaft, weil unklar ist, ob er genauso gegenüber seinen Artgenossen reagiert, wie zu mir. Hier braucht es ganz viel Geduld!
Lina? Das Problemhörnchen in der Quarantänestation. Ich habe mit der TA abgesprochen, dass wir noch bis Donnerstag abwarten. Seit ca. 2 Tagen nutzt sie den Holzkobel, der von Anfang an in der Quarantänestation stand. Vorher hat sie immer nur „daneben“ geschlafen. Sollte sich bis Donnerstag nichts an ihrem Verhalten/Aussehen ändern, werde ich sie mit dem Holzkobel in eine andere TA-Praxis mit Röntgengerät bringen und wir müssen mit Holzkobel den Status kontrollieren. Hier steht wirklich alles in den Sternen.
13.04.2026
„aktuelle“ Problemhörnchen …
Den Beitrag musste ich leider mal wieder verschieben, zu viele Neuaufnahmen, obwohl ich aktuell nur noch Hörnchen aus Unna aufnehme, regnet es quasi Hörnchen, dazu auch noch „Problemfellchen“. Aber jetzt erst mal zu denen, die bisher hier in der Station waren:
Am 05.04. 2026 kam „Frodo“ hier von Dany und Rainer aus Witten in die Station, da gibt es mittlerweile jährlich mal das ein oder andere Nothörnchen. An für sich macht er einen sehr guten Eindruck, was heißt an für sich, er macht einen guten Eindruck, super hübscher Eichkater, ca. 6 Wochen alt, schon so gut wie „Selbstversorger“. Das Problem, der Kurze ist ein bisschen unterernährt und so ängstlich, dass er schon die Milchspritze aus Angstaggression anspringt. Ihn zu füttern ist echt eine Geduldsprobe. Wiegen, keine Chance. Wenn er dann mal an die Spritze geht, dann schafft er es, zu trinken, dabei zu meckern, fauchen und zu fluchen. Stress für ihn, wie für mich. Aber er frisst und knabbert gut. Aktuell noch in einer Transportbox, das ist aber mit Sicherheit keine Dauerlösung. Er braucht auch Spielgefährten, aber dazu muss er sich „artgerecht“ benehmen, ansonsten gibt es Stress mit den „Kumpels“.





Die Beiden „Amy“ und „Florian“ habe ich in einem früheren Blog vorgestellt. Beide so gut wie nicht „zugänglich“, der Kot sieht zwar gut aus, aber da sind ein paar Endoparasiten drin, das muss die TA entscheiden, wie wir da weiter vorgehen. Eigentlich könnten sie zur Wohnzimmertruppe, aber natürlich nicht damit. Alles was im Hörnchenzimmer wohnt, ist „endoparasitenfrei“. Bilder Mangelware, denn auch die Beiden flüchten sofort im Laufstall, wenn ich nur den Reißverschluss aufziehe.
Tja, und dann noch „Lina“, sie ist seit dem 25.03. hier in der Station, trächtiges Eichhörnchen. Lebt aktuell in der Quarantänestation, naturnah eingerichtet mit Birkenstämmen, Pinienrinde, frischen Zweigen (die kamen nach den Bildern rein, sonst hätte ich sie überhaupt nicht fotografieren können) und einem Holzkobel. Sie nimmt leider nach wie vor nichts davon an: weder den Holzkobel, noch klettert oder springt sie auf den Zweigen/Ästen. Sie frisst und trinkt, wohnt aber quasi „bodennah“ (rechts neben dem Holzkobel). Völlig ungewöhnlich für ein Eichhörnchen. Die „Birnenform“ ist nach wie vor geblieben. Auch sie wird Thema bei der TA sein, wie wir hier weiter verfahren, es tut sich quasi nix, gar nix …



Die aktuellen Neuaufnahmen aus Unna mit „Freddy“, „Bamboo“ und „Hugo“ dann morgen.
Nächstes Wochenende steht dann die „Ertüchtigung“ des Geheges im Wildwald an, es wird langsam Zeit …
10.04.2026
„Die Kleinsten“ …
sitzen noch in 2 getrennten Softboxen: Fips, Speedy, die schon im Inkubator zusammen ihre Zeit verbracht haben, und Fritz am 03.04.2026 aus Unna. Alle Drei machen sich bisher gut:
Fritz:




Speedy:




Fips:



und zusammen:






Und die „Stippen“, die man im Fell sieht, sind Kekskrümel. Die Jungs mögen es, im Bett Kekse und Walnüsse zu knabbern. Bei jeder Fütterung darf ich das Fell mal „entkrümmeln“.
In diese Gruppe kommt noch Frieda, auch sie auch Unna. Zu Beginn wollte sie die Milch gar nicht, jetzt sehr gerne, jetzt verträgt sie sie nicht. Das kann 2 Ursachen haben: die Umstellung von „Muttermilch“ auf „Industriemilch“ oder sie bringt Endoparasiten mit sich. Ihre Milch hat jetzt schon mal ein paar gute „Zusätze“, die nächsten Tage werden zeigen, wie sie sich entwickelt, dann darf sie zu der Gruppe dazu. Sie ist aktuell noch sehr, sehr schüchtern, aber das wird sich mit der Zeit geben.





Morgen geht es dann mit den „Problemhörnchen“ weiter, mit leider weniger Bildern.
09.04.2026
„Die Wohnzimmertruppe“,
besteht aktuell aus Jaan, Inge, Don, Nepp und Schnuffel.
Da Jaan ja ihren bisherigen Lebensabschnittsgefährten „Löwe“ verloren hat, musste sie ein paar Tage alleine im Hörnchenzimmer zubringen. Um so mehr erfreut war sie, als das Quartett aus dem Laufstall ins Hörnchenzimmer dazu kam. Jaan überschüttet sie mit Spielaufforderungen, die dann auch gerne angenommen werden. Da ich derzeit noch viel liegend auf der Couch verbringe, gibt es auch entsprechend viele Bilder:



































… morgen dann die nächste Gruppe …
08.04.2026
… ich starte mal gaaaannnnz langsam …
Es tut mir sehr leid, dass unsere ganzen Finder:innen so lange auf Infos warten mussten, aber mich hat es leider schlimmer erwischt, als es zu Beginn aussah. Euch allen vielen Dank für die Genesungswünsche, die Unterstützungsangebote und die lieben Worte!
Als Erstes möchte ich mich bei den zahlreichen Spender:innen bedanken: das waren z.B. „Happy Easter Nuts“ von Anja, Elke, die monatlich einen Betrag spendet, Dany und Rainer für „Frodo“, Heike für „Fritz“. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen!
Heute geht es um die „Husener“. Sie durften am Ostersamstag in die „Freiheit“, immer ein Abschied mit lachendem und weinendem Auge. Aktuell sieht es so aus, dass der ein oder andere noch mal zurück kommt, sich satt frisst und wieder geht. So soll es sein. Hier die letzten Bilder von Martina, Trick, Track, Detlef und Peppi. Macht es alle gut, ihr habt Euren ersten Winter, der für so viele in 2025 Geborene tödlich ist, erfolgreich überstanden, die Natur hält schon einiges an Futter bereit, ansonsten kommt zurück in den Garten, da ist der Tisch immer gedeckt:

















Susanne & Heiko haben ganz viele Videos gedreht, so dass es natürlich noch ein Abschlussvideo für YouTube gibt, das dauert aber leider noch ein bisschen ….
Morgen geht es dann weiter mit den Eichies in der Station … mehr geht noch nicht!
03.04.2026
.. die letzten 72 Stunden … (Kurzblog)
der Blog musste jetzt aufgrund meiner Erkrankung zurückstehen, die Versorgung der Hörnies und Degus konnte ich mit Mühe meistern, aber mehr war nicht drin, keine Bilder, kein Status, nix.
Für mich ganz schlimm, „Löwe“ ist über der Regenbogenbrücke. Er war ein Wackelkandidat, hat aber bis zum Schluss sehr gerne seinen Nussbrei, Avocado und auch Zuckermais genommen und dennoch ist er in der Nacht auf den 01.04. verstorben. Nach Rücksprache mit meiner TA, die eng eingebunden war, musste es sich um eine Sekundärinfektion aus dem Katzenbiss handeln (ähnlich wie letztes Jahr bei Chippy, die es dann aber geschafft hat, sie war allerdings „älter“). Er war bis auf 147g „angewachsen“ und ist dann auf 109g „abgestürzt“, obwohl er wie bisher gefressen hat (Brech-Durchfall war komplett weg), da tobte noch irgendetwas anderes im Körper. Wir können aber nur symptomatisch behandeln .. Es tut mir so unendlich leid, er war so ein liebevoller Eichkater … das ist bitter! Mach’s gut mein Kleiner, auch du bleibst unvergessen!


Neu hinzugekommen sind Amy und Florian:
Amy ist ein echtes Nachlaufhörnchen, das Justin sogar bis in die Garage gefolgt ist, in der er eine Katzentransportbox aufbewahrt, konnte sie dann dort sichern und hat sie mir gebracht. Vielen Dank dafür!. Sie ist sehr kommunikativ, was bedeutet, jedes Mal, wenn ich an der Transportbox vorbei laufe, bekomme ich einen „Kommentar“ von ihr, was er bedeutet, erschließt sich mir leider nicht. Hier ein Bild von von Amy, sie ist für ihr Alter viel zu leicht:

Florian kommt aus dem Schützenhof in Unna. Der sehr nette Finder hat Durchhaltevermögen gezeigt, denn Florian wollte erst nach 2 Tagen, in den vorbereiteten Karton gehen. Er ist definitiv für sein Alter auch zu leicht um alleine draußen zu überleben. Florian ist das erste Hörnchen, das mit Zecken behaftet, hier ankam, sprich, die Zeckensaison geht los, kleiner Hinweis an alle Katzen- und Hundebesitzer. Hier ein Bild von Florian:

Und hier mal eine Mikroskopaufnahme, vor allem von den „Greifarmen“, mit denen sich Zecken im Fell/Haut „festkrallen“… Aua!


Ich bin auch dieses Jahr wieder bei der Zeckenstudie dabei (Florian ist die laufende Nummer 1), die ersten Ergebnisse aus dem letzten Jahr trudeln ein. Spannend!
Mittlerweile teilen sich Amy und Florian einen Laufstall, so dass keiner von den Beiden alleine sitzt.
Morgen heißt es jetzt „Abschied nehmen“, wir machen die Klappe in Dortmund Husen auf und Martina, Peppi, Trick, Track und Detlef dürfen in die Freiheit. Für uns Zweibeiner nicht leicht, aber es muss sein, sie müssen jetzt ihren eigenen Weg gehen, können aber die nächste Zeit immer noch wieder ins Gehege zurück kommen und sich versorgen.
Alles Weitere im nächsten Blog, mehr geht aktuell noch nicht …
29.03.2026
… während Roborock („Robby“) saugt und wischt … schreibe ich den Blog (Achtung Überlänge!)
(die 2. Etage braucht auch noch einen, aber das muss warten … zu viele Investitionen aktuell)
Aktuelle Lage:
Wildwald Vosswinkel: unbesetzt
Auswilderungsgehege Dortmund-Husen: Martina, Trick, Track, Detlef, Peppi
Inkubator: Fips & Speedy
Laufstall: Jaan & Löwe
Balkonbox: Schnuffel, Inge, Don, Nepp
Quarantänestation: Lina
Wir fangen von „unten“ an ….
Lina, ein echtes Problemhörnchen, geht nicht in die bereitgestellten Kobel, weder den der aufgehängt ist noch den, der auf dem Boden der Quarantänestation steht. Sie versteckt sich dahinter. Klettern gar nicht, zumindest nicht, was ich auf der WebCam sehe. Betrete ich das Badezimmer, ist sie sofort weg. Seit vorgestern frisst sie zumindest. Sieht immer noch birnenförmig aus, aber ich komme gar nicht an sie ran, sie bricht voll in Panik aus, deshalb auch keine Bilder. Sie ist versorgt mit Eichiefutter, Elchgeweih, Wasser (mit Traumeel für ihre Vorderpfote) und Frischfutter: Zuckermais, Pilzen, Snackgurken usw. Mehr kann ich aktuell nicht für sie tun. Ein Transport zur TA unmöglich, ich würde sie aus der Quarantänestaton noch nicht mal eingefangen bekommen. Sie muss sich irgendwie „bekrabbeln!“ Sie braucht ganz viel gedrückte Daumen!
Schnuffel, Inge, Don, Nepp machen sich gut. Mittlerweile haben sie mich akzeptiert und wenn sie den Reißverschluss der Balkonbox hören, kommt der ein oder andere auch schon angetrabt. Schnuffel knabbert schon an Walnussfilets, bei ihm sind die Oberzähne schon durchgebrochen, die anderen mäkeln gerade so ein bisschen, vor allem beim Trinken. Die „Höcker“ der Oberzähne sind zu sehen, aber noch nicht durchgebrochen, sprich, Zahnweh und der Sauger ist dann nicht schön im Mäulchen. Das dauert im allgemeinen nur 1-2 Tage, dann geht es wieder wie gewohnt weiter. Alle nehmen schön zu und sind Ü100g. Schnuffel könnte theoretisch zu Jaan und Löwe, aber, er ist seit Anbeginn bei den Dreien und dient mir als „Zugpferd“, sprich, die Kleinen gucken sich das ein oder andere von ihm ab. Ähnlich wie bei Jaan und Löwe, da ist Jaan das „Zugpferd“, wenn Löwe nicht so krank geworden wäre, aber dazu gleich. Jetzt erst mal Bilder von dem Quartett:






Ziel ist es mit dem Quartett und Jaan & Löwe dann die erste Gruppe für’s Auswilderungsgehege im Wildwald Vosswinkel zusammenzustellen.
Jaan und Löwe im Laufstall: Jaan läuft gut, die möchte mittlerweile viel mehr Bewegungsspielraum, sie springt schon sehr gut, Milch will sie keine mehr, Pipi macht sie selbst, und wenn ich das „kontrollieren“ will, gibt es großes Gemecker. Sie darf zeitweise in das „noch“ Wohnzimmer, wird an Ostern dann zum Hörnchenzimmer umgebaut. Bis dahin ist Löwe vielleicht auch fitter. Mittlerweile frisst er wieder, Durchfall und Erbrechen sind weg (wahrscheinlich wird er aber das Fell an den Wangen noch verlieren, da leistet die Magensäure ganze Arbeit, das war bei Chippy letztes Jahr genauso ), aber er hat fast 50g zu seinem letzen Gewicht aufzuholen und kann deshalb bei den Spielaufforderungen von Jaan nicht lange mithalten. Aktuell ist er ein „Avocado-Junkie“. Milch gibt es nur restriktiv, dazu viel Morosche Möhrensuppe für den Darm und halt eben Avocado. Die mag er sehr gerne, wenn sie nicht zu unreif ist. Deshalb flitzte ich heute noch zum Trödel in Unna und holte mal eine „überreife“ Avocado, die wurde dann wieder sehr gerne angenommen. Heißt, bei Löwe „brennt“ die Hexenküche, er ist ein absoluter Wackelkandidat. Aber jetzt Bilder von den Beiden:














Fips & Speedy im Inkubator: ich glaube Fips wartet sehnsüchtig darauf, dass Speedy endlich die Augen aufmacht und sie den Inkubator verlassen können. Fips wird „Zugpferd“ für Speedy und es ist der Beginn der ersten Gruppe für das Auswilderungsgehege in Dortmund-Husen, wenn die aktuelle Truppe ausgezogen, das Gehege „renoviert“ und „desinfiziert“ ist, dauert aber bei dem Alter der Beiden noch. Fips ist ja der einzige „Überlebende“ des 5er-Wurfs, er hatte recht früh die Augen auf und nimmt aktuell, wie auch Speedy, konstant zu. Hier ihre Bilder:








Dann sind wir bei Martina, Trick, Track, Detlef und Peppi im Auswilderungsgehege in Dortmund-Husen angelangt: die treiben ganz schön ihr „Unwesen“, da werden permanent die Seile durchgebissen, die Kobelwolle rausgeschmissen usw…. es wird Zeit für sie in die Freiheit zu kommen. Wir visieren „Ostern“ an, dass wir dann die Klappe öffnen. Die Wettervorhersagen sind noch „durchwachsen“, aber sie wollen raus, sie sind fit und können ja immer wieder zurück, die Klappe bleibt offen, Futter und Wasser wird durch Susanne & Heiko und Mama bereitgestellt. Wie immer, vielen Dank dafür! Hier ihre Bilder:


















Wir sind noch nicht zu Ende:
Vielen Dank an Kimberly für die Geldspende, das Eichiefutter, die Walnüsse und den bei ihr auf dem Hof nicht angenommenen Kobel!
Auch ein großes Dankeschön an Sabine, eine ehemalige Arbeitskollegin von meiner Mami (die ich eigentlich von „Kindesbeinen“ an kenne und deren Kontakt durch die Beerdigung wieder zustande gekommen ist). Ihr Gatte, auch begeisterter Hobbyfotograf, hat u.a. die folgenden Bilder gemacht …



Und sonst?
RobbyRock ist fertig und die nächste Fütterung steht an!
26.03.2026
… Neuzugänge „Lina“ & „Schnuffel“ & „Inge & Don & Nepp„
Gestern kam noch „Lina“ zu mir. Mindestens 380g, trächtig, Zitzen schon zu sehen, birnenförmig, Kinder also noch nicht geboren, lag aber fast leblos auf dem Gehweg und konnte problemlos in einen Karton gepackt werden. Sie wurde erst mal in die hinterste Ecke in der Wohnung gestellt, versorgt mit Futter und Wasser. Heute wurde sie dann in die Quarantänestation umgesiedelt, möglichst naturnah eingerichtet. Sie hat definitiv ein Problem mit der linken Vorderpfote, was aber nicht alles sein kein. Der Kot ist unauffällig. Was ihr fehlt, weiß ich nicht. Transport zum TA viel zu stressig, ich gebe ihr erst mal Ruhe! Deshalb auch keine Bilder!
Und gestern abend noch „Schnuffel„, nach meinem Besuch in der Ökologiestation des Kreises Unna, wunderschönes Gelände … tolle, aufgeweckte Kinder, die schon erstaunlich viel über Eichhörnchen wussten. Hier wird viel „draußen“ gearbeitet, die Kinder mit absolutem Interesse an der Natur. Vielen Dank auch an Sandra, die das organisiert hat und auch für ihre Spende.
Schnuffel ist ca. 6 Wochen alt, noch nicht wirklich „saugergängig“, sabbert schon mal Butterkeks an und fängt an zu knabbern.

Könnte dann in die Gruppe zu Löwe und Jaan, wenn es Löwe packt. Mal geht es besser, mal wieder schlechter und ab und an braucht er ein „Sitzbad“.


Ich hoffe, dass die Medies jetzt so langsam „anschlagen“ und es wieder aufwärts mit ihm geht, er ist von 147g auf 119g runtergefallen. Heute habe ich den 3. Kryptoschnelltest gemacht, alle 3 negativ, und nein, die kosten mal locker 10 Euro das Stück, also nicht so günstig wie unsere Corona-Tests; Tests sind nachbestellt. Die TA vermutet, dass es daran liegt, dass er von der Katze gebracht oder vielmehr „liegengelassen“ worden ist und er die Spätfolgen davon erlebt, denn Jaan, seine Lebensabschnittsgefährtin, hat nichts und ist topfit.
Und heute vormittag dann der Anruf aus der Inge-Donnepp-Straße in Unna, ganz in der Nähe des Südfriedhofes. 3 kleine Eichhörnchen, verwaist, Mutter nicht in Sicht. Die Gartenbaufirma hat mit Hilfe einer Anwohnerin den Verein Aktion Eichhörnchen gefunden, also nix wie hin und die 3 abgeholt. 2 Jungs, 1 Mädel, und wie heißen sie: „Inge“, „Don“ und „Nepp“ ….sind auch noch nicht wirklich „saugergängig“, finden alles doof, sitzen aber in der Transportbox bei Schnuffel, gleiches Alter … Fotos folgen …
Zum Abschluss die Übersicht:
Wildwald Vosswinkel: aktuell unbesetzt
Auswilderungsgehege Dortmund-Husen: Martina, Trick, Track, Detlef, Peppi
Inkubator: Fips & Speedy
Laufstall: Jaan & Löwe
Transportbox: Schnuffel, Inge, Don, Nepp
Quarantänestation: Lina
Ab morgen ist mein Urlaub vorbei, dann wird es wieder erheblich weniger mit den Statusmeldungen und den Blogs, muss Nüsse für die Eichies und für mich verdienen …
25.03.2026
… kurzes Update …
Erst mal wieder vielen Dank für die Spenden von Anette und Gerhard, Hildegard, Elke und natürlich Monika! Sofern wir keine Adressen haben, können wir leider auch keine Spendenmitteilungen rausschicken. Bei Vereinsmitgliedern ist das natürlich kein Problem.
Wir haben auch noch 2 neue Vereinsmitglieder, Uschi und Uwe aus Asbach, auch eine Eichie-Pflegestelle und sie sind auf der Seite Eichhörnchen in Not zu finden. Vielen Dank für Eure Unterstützung bei der Aufzucht der Eichies und unseres Vereins!
Zu den Hörnchen:
Speedy und Fips schlagen sich tapfer, aber absolute Wackelkandidaten.
Mit Löwe war ich heute bei der TA, er muss auch kämpfen. Schwierig wird es immer mit der „Kotzerei“, denn dann bleiben auch die Medis nicht drin, bzw. kommen sofort wieder raus und nicht da an, wo sie hinsollen.
Sie brauchen alle gedrückte Daumen!
